Konzept





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Die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld

Die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld wurde 1999 von sozial und kulturell engagierten Bürgern gegründet. Die Sozial-AG bietet ein neues Forum zur Unterstützung unterschiedlicher gemeinnütziger oder mildtätiger Zwecke. Wer bislang eine gemeinnützige Gesellschaft unterstützen wollte, sah seine möglichen Aktivitäten lediglich in den Bereichen Stiftungen und Spenden. Mit der Gründung dieser gemeinnützigen Aktiengesellschaft gibt es erstmalig ein neues Medium zur dauerhaften Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen. Jeder kann nach seinen Wünschen die Einrichtung auswählen, die er fördern möchte. Zugleich erhält der Aktionär eine neue und einzigartige Form von Aktien: ein Bild als Aktie. Unsere Sozialaktie gibt es in zwei Varianten:

Aktionäre, die die Sozialaktie als solche nicht zu erkennen geben möchten, um nur das Bild für sich sprechen zu lassen, können mit Hilfe eines Passepartouts die zur Aktienkennzeichnung erforderlichen Parameter am Rand der Aktie verdecken. Damit ist die Sozialaktie der Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld das ideale Geschenk im privaten wie im Geschäftsbereich , das künstlerischen Geschmack und soziales Engagement gleichermaßen repräsentiert.

Die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld befindet sich zur Zeit zu einem großen Teil im Besitz der Stiftung Solidariät bei Arbeitslosigkeit und Armut, die durch die Bezirksregierung Detmold am 8. Juli 1999 als rechtlich eigenständige Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt worden ist; der Besitzanteil der Stiftung am Kapital der Aktiengesellschaft reduziert sich in dem Maße, wie die seit dem 6 Dezember 2000 verkäuflichen Inhaberaktien von neuen Aktionären erworben werden. Das ursprüngliche Aktienkapital beträgt 550.000 . Durch den Erhöhungsbeschluß vom 26. August 1999 wurde das Aktienkapital durch die Ausgabe neuer Aktien in einem Wert von bis zu 275.000 erhöht. Hierdurch wird eine breite Aktienstreuung gewährleistet. Die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld ist Eigentümerin von insgesamt zehn Liegenschaften in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen, die hauptsächlich von gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften angemietet werden.

Die zu erwartenden Jahresüberschüsse dienen gemäß Satzung folgenden Zwecken:
Zweck der Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld ist die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke einer anderen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Hierbei ist vorrangig eine Förderung folgender Bereiche vorgesehen:

Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einer Hilfsperson im Sinne des § 57S.2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selber wahrnimmt. Zur Finanzierung ihres gemeinnützigen Zwecks stellt die Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld die aus ihrem Vermögen (z.B. Aktienkapital, Liegenschaften, Beteiligungen oder anderem Kapitalvermögen) erwirtschafteten Beträge zur Verfügung. Die aus dem Vermögen der Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld erzielten Erträge sind zur Erfüllung des Gesellschaftszweckes zeitnah zu verwenden. Der Aktionär erhält zwar keine Dividende (dies ist bei gemeinnützigen Gesellschaften ausgeschlossen), er fördert allerdings mit dem Aktienerwerb soziale Zwecke, die er, sofern er möchte, selbst beeinflussen kann. Der jeweilige Ersterwerber einer neuen Aktie hat die Möglichkeit, eine konkrete als gemeinnützig oder mildtätig anerkannte Einrichtung dauerhaft zu benennen, der der jährliche Jahresüberschuß dieser neuen Aktien zugeführt wird. Erwirbt ein Aktionär eine alte Aktie, für die der Vorbesitzer bereits eine hierdurch zu begünstigende Organisation festgelegt hat, besteht diese Möglichkeit nicht. Die jährliche Hauptversammlung der Aktionäre entscheidet über die konkrete Jahresüberschußverwendung im Sinne der oben genannten gemeinnützigen bez. mildtätigen Zwecke, bezüglich derjenigen Aktien bei denen der jeweilige Ersterwerber keinen konkreten gemeinnützigen Zuwendungsempfänger festgelegt hat.